Menü

Sven Volmering MdB, Janne Rößmann, Jürgen Hardt MdB und Moderator Jürgen Angenendt (von links nach rechts; © MIT Dorsten)

Auf Einladung des örtlichen Bundestagsabgeordneten Sven Volmering war sein Fraktionskollege aus dem Deutschen Bundestag, Jürgen Hardt, nach Dorsten gekommen, um die ersten Monate der Präsidentschaft Donald Trumps aus deutscher Sicht zu bewerten. Die Diskussionsrunde, welche in Kooperation mit der CDU, der Mittelstandsvereinigung und der Jungen Union Dorsten veranstaltet wurde, lockte zahlreiche Besucher an, die aufmerksam den Ausführungen des Abgeordneten folgten. Aufgrund seiner Funktionen als Koordinator der Bundesregierung für die Transatlantische Zusammenarbeit und als Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnte Jürgen Hardt den Anwesenden interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklungen gewähren.

Hardt betonte, dass es insbesondere vier Themenfelder gebe, auf welche die Bundesregierung seit der Amtseinführung Trumps ein besonderes Augenmerk lege. Im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik lege man besonderen Wert auf die Beibehaltung der Stabilität der NATO und der transatlantischen Sicherheit. Eine Schwächung der NATO sei für Deutschland nicht akzeptabel. Weitere wichtige Themenfelder seien die Russlandpolitik, das Handelsabkommen TTIP sowie die Klimapolitik. Hier verfolge man genau, welche Richtung der amerikanische Präsident einschlage und stehe Abweichungen vom gemeinsamen Kurs kritisch gegenüber. Im Bereich der Russlandpolitik Trumps befürwortet Hardt die klare Ansprache von Trump gegenüber Putin. So habe der amerikanische Präsident zum Beispiel den syrischen Giftgaseinsatz verurteilt und einer gemeinsamen Syrien-Politik unter der Prämisse zugestimmt, dass keine weiteren Chemiewaffen mehr zum Einsatz kommen.

Zu den Teilnehmern der Diskussionsrunde zählte auch Janne Rößmann aus Dorsten, die ein Jahr in den USA gelebt und dort die Highschool besucht hat. Sven Volmering hatte ihr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms das Auslandsjahr ermöglicht. Zum Abschluss der Veranstaltung nutzte Janne Rößmann die Gelegenheit, um von ihrem Auslandsjahr zu berichten und ihre Eindrücke zu schildern. Sie berichtete von den Unterschieden zwischen Deutschland und den USA und zeigte auf, dass ihr das Interesse der Amerikaner an Politik wesentlich geringer vorkam, als in der deutschen Bevölkerung. Es würde insgesamt weniger über Politik geredet und auch im Schulunterricht sei dieser Themenbereich kaum eingebunden. Der Dorstenerin hat ihr Aufenthalt in den USA sehr gut gefallen und sie ist froh, so viele Erfahrungen gesammelt zu haben.