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KirchhellenWirtschaft

12.06.2017

Uwe Braun (Leiter Konstruktion), Sven Volmering MdB, Hans-Georg-Dieckmann (kaufmännischer Leiter), Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder, Alexander Niewalda (Vertriebsleiter), Dr. Anette Bunse und Wolfgang Rommeswinkel (Betriebsleiter) vor der Kirchhellener Firmenzentrale (Foto: Daniel Rabe)

Der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Sven Volmering besuchte vergangenen Dienstag die KWE Klein & Wilhelm Engineering GmbH in Bottrop-Kirchhellen. Gemeinsam mit der CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Anette Bunse und dem Kirchhellener Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder erhielt Volmering einen Einblick in die Unternehmensstruktur, Tätigkeitsfelder und Produktionsstätten des seit 1977 operierenden Familienunternehmens.

Der kaufmännische Leiter der KWE GmbH, Hans-Georg Dieckmann, stellte in einem kurzen Impulsvortrag das 85 Mitarbeiter starke Maschinenbauunternehmen vor. Er erläuterte detailliert, inwieweit der Rückgang der Schwerindustrie und verschiedene Handelsembargos, wie beispielsweise gegenüber Russland, die Auftragszahlen schwinden ließen und somit neue Tätigkeitsfelder erschlossen werden mussten. So setzen die weltweit vertreibenden Getriebe- und Zahnradspezialisten verstärkt auf die Akquise im benachbarten Ausland und in Übersee sowie auf spezielle Serviceleistungen, wie die Vor-Ort-Betreuung, die Montage und Demontage von Getrieben und den 24-Stunden-Service.

Hans-Georg Dieckmann (links) zeigt Sven Volmering MdB ein frisch gefertigtes Getriebestück

Sven Volmering, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitale Bildung, interessierte sich besonders für die Herausforderungen, die die Digitalisierung im Maschinenbau mit sich bringen. Anders als oft vermutet, würden durch neue digitale Prozesse keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern Prozesse optimiert und somit neue Ressourcen für Umsatzsteigerungen freigesetzt.

Sven Volmering hierzu:

„Industriedienstleister wie die KWE GmbH sind heutzutage selten. Darum freut es mich besonders, dass das Familienunternehmen am Standort Kirchhellen produziert und in die ganze Welt exportiert. Digitalisierung ist auch im Bereich der Investitionsgüterindustrie ein aktuelles Thema. Es ist schön aus erster Hand zu erfahren, dass durch die Umstellung auf digitale Produktionsmöglichkeiten keine Arbeitsplätze verloren gehen, sondern die Produktion und die Arbeitsbedingungen vereinfacht und verbessert werden.“

Im Anschluss an die Unternehmensvorstellung hatten die drei Unionspolitiker die Gelegenheit sich einen Eindruck der Produktionsstätten zu verschaffen und hautnah mitzuerleben, wie zum Beispiel Zahnräder gefertigt werden.

(Fotos: Daniel Rabe)