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In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine Offensive „Digitales Klassenzimmer“ startet.

Das bereits existierende Bundesprogramm zum Breitbandausbau, das mit 4 Milliarden Euro ausgestattet ist, kann von nun an auch für Gigabit-Anschlüsse in Schulen genutzt werden. Eine Förderung kann selbst dann erfolgen, wenn das Schulgebäude bereits einen 30 Mbit-Anschluss besitzt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Berichterstatter für Digitale Bildung, Sven Volmering, begrüßt dies:

Mit der Offensive ‚Digitales Klassenzimmer‘ leistet das BMVI einen weiteren Beitrag dazu, dass die Kommunen durch den Bund auch im Bereich der Bildung gefördert werden. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermittlung von digitalen Bildungsinhalten ist ein zuverlässiger und schneller Internetzugang. Es freut mich sehr, dass neben den momentan laufenden Bund-Länder-Verhandlungen auch das BMVI seinen Beitrag leistet.“

Seit 2015 läuft das milliardenschwere Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Seitdem können Kommunen und Landkreise Förderanträge für ihre Ausbauprojekte stellen. Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Die Anträge können hier eingereicht werden.